Der beste Satz um ne junge Mutter auf die Palme zu bringen. Denn Anfangs tun Babies alles andere, nur nicht durchschlafen. Wobei mit Durchschlafen offiziell 6 Stunden gemeint sind und wenn das Kind um 22.00 Uhr einschläft könnt ihr euch selbst ausrechnen, wann es fertig ist mit "durchschlafen"... Jedenfalls, jedes Kind ist anders. Und zwar bei so ziemlich allem. Was dem einen hilft, bringt beim anderen gar nichts. Auf das schlafen umgemünzt, es schläft durch wenn es soweit ist. Die einen schon sehr früh, die anderen erst wenn sie schon ihren 1. Geburtstag gefeiert haben. Mein Tip, setzt euch und vor allem andere Eltern nicht mit dieser Frage unter Druck und freut euch einfach darüber, das die Schlafphasen langsam von selbst länger werden!
PS. Freut euch nicht zu früh, irgendwann kommen die ersten Zähnchen und dann kann es auch bei "Durchschläfern" wieder anders werden ;-)
Ganz ehrliche Berichte über die Zeit meiner Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach. Bin nicht die beste Mutter, aber gebe mein Bestes. Wie wohl wir alle.
Donnerstag, 23. Februar 2012
Flaschenkind
Was sicher dazu beigetragen hat, dass ich die ersten Wochen mit unserer Kleinen als so schwer empfunden habe, war das ich nicht stillen konnte. Ich kam niemals auch nur auf die Idee, dass es da Probleme geben könnte. Die Kleine saugte und saugte, aber es kam einfach nicht genug Milch. Anfangs habe ich noch abgepumpt und ihr zusätzlich die Flasche gegeben. Das war dann aber auf die Dauer einfach nicht mehr möglich, weil so wahnsinnig Zeitintensiv. Und die Milch kam dann noch weniger, weil ich so gestresst und müde war. Also musste ich mich damit auseinander setzen, dass ich mein Kind nicht 6 Monate stillen kann, obwohl einem ja überall vor den Latz geknallt wird, weil es doch das Beste ist für das Kind. Für eine Mutter, die nicht stillen KANN sind solche Aussagen der Horror!
Jedenfalls bin ich inzwischen erprobte Flaschenmama seit unser Baby drei Wochen alt ist. Und handhabe es wie folgt:
Morgens koche ich Wasser auf und fülle ne Thermosflasche, ausserdem einen anderen Behälter mit dem abgekochten Wasser das abkühlt und mache gleich noch etwas Fencheltee, den lasse ich auch abkühlen. Wenn ich dann nen Schoppen mache, mische ich das heisse Wasser mit dem abgekochten kalten oder dem Fencheltee, diesen sollte man nicht immer verwenden, kann dann auch wieder die gegenteilige Wirkung auf den Bauch haben (war bei uns so). Da ich vorher immer noch die Hände wasche, teste ich mit dem Finger ob die Temperatur stimmt, das richtige Verhältnis hat man aber bald raus. Es gibt auch spezielle Flaschenthermometer.
Falls was übrig bleibt in den Kühlschrank, einmal wärmen geht (in der Mikro am schnellsten), nur immer gucken (auch beim frisch mischen), dass es nicht zu heiss wird, sonst gehen die Vitamine flöten...
Unterwegs hab ich ebenfalls Termosflasche und abgekochtes Wasser dabei, sowie den Bibi-Milchportionierer, der ist super.
Mit dem sterilisieren war ich schon immer ziemlich lasch... Am Anfang 1 mal am Tag, dann bald einmal die Woche und hab die Flaschen zur Reinigung einfach in die Abwaschmaschine gesteckt wenn sie gerade lief (gemäss Hebamme ist das völlig in Ordnung). Sonst einfach nach jedem Gebrauch zuerst kalt, dann heiss auswaschen reicht. Seit sie 4 Monate ist koche ich das kalte Wasser auch nicht mehr ab, sondern mische das heisse mit kaltem vom Hahn (das heisse weiterhin aufkochen, nicht vom Hahn). Ist gemäss einem Chemiker in der Familie und der Mütterberaterin besser als jedes Mineralwasser. Auch das sterilisieren lasse ich seit dem. Und ja, die Kleine lebt noch! :-)
Jedenfalls bin ich inzwischen erprobte Flaschenmama seit unser Baby drei Wochen alt ist. Und handhabe es wie folgt:
Morgens koche ich Wasser auf und fülle ne Thermosflasche, ausserdem einen anderen Behälter mit dem abgekochten Wasser das abkühlt und mache gleich noch etwas Fencheltee, den lasse ich auch abkühlen. Wenn ich dann nen Schoppen mache, mische ich das heisse Wasser mit dem abgekochten kalten oder dem Fencheltee, diesen sollte man nicht immer verwenden, kann dann auch wieder die gegenteilige Wirkung auf den Bauch haben (war bei uns so). Da ich vorher immer noch die Hände wasche, teste ich mit dem Finger ob die Temperatur stimmt, das richtige Verhältnis hat man aber bald raus. Es gibt auch spezielle Flaschenthermometer.
Falls was übrig bleibt in den Kühlschrank, einmal wärmen geht (in der Mikro am schnellsten), nur immer gucken (auch beim frisch mischen), dass es nicht zu heiss wird, sonst gehen die Vitamine flöten...
Unterwegs hab ich ebenfalls Termosflasche und abgekochtes Wasser dabei, sowie den Bibi-Milchportionierer, der ist super.
Mit dem sterilisieren war ich schon immer ziemlich lasch... Am Anfang 1 mal am Tag, dann bald einmal die Woche und hab die Flaschen zur Reinigung einfach in die Abwaschmaschine gesteckt wenn sie gerade lief (gemäss Hebamme ist das völlig in Ordnung). Sonst einfach nach jedem Gebrauch zuerst kalt, dann heiss auswaschen reicht. Seit sie 4 Monate ist koche ich das kalte Wasser auch nicht mehr ab, sondern mische das heisse mit kaltem vom Hahn (das heisse weiterhin aufkochen, nicht vom Hahn). Ist gemäss einem Chemiker in der Familie und der Mütterberaterin besser als jedes Mineralwasser. Auch das sterilisieren lasse ich seit dem. Und ja, die Kleine lebt noch! :-)
Einmal Hölle und zurück - die ersten Wochen mit Baby
Etwas dramatischer Titel? Vielleicht... aber bei uns absolut passend. Wir hatten keine Ahnung was auf uns zukommt. Schlaflose Nächte, die Koliken, das Schreien, halt einfach das ganze Package überrollt einen. Dabei hat man doch eigentlich noch nicht mal die Geburt richtig verarbeitet, da muss/darf/soll man sich zu Hause mit diesem wehrlosen Säugling auseinandersetzen, den man doch noch gar nicht kennt, auch wenn es das eigene Kind ist. Aber das es SO wird?! Das sagt einem keiner. Es ist ne wahnsinnig strenge Zeit, körperlich und psychisch. Nehmt jede Hilfe an, die ihr kriegen könnt. Die sollen euch zu Essen bringen, mal einkaufen gehen oder mal zwei Stunden ne Runde mit dem Kinderwagen drehen damit ihr schlafen könnt.
Und nein, auch wenn es sich so anhört, ich will keinem Kinder ausreden. Ich finde es einfach nur fair, wenn das mal jemand anspricht und zugibt, dass es ne verdammt strenge Zeit ist. Ihr kommt an eure Grenzen, manchmal darüber hinaus. Aber ihr schafft das! Es geht allen so! Und das schöne ist, es geht vorbei!! Irgendwann hören die Koliken auf. Das Baby schläft länger am Stück und trinkt mehr, weil die Verdauung schon besser entwickelt ist. Es wird immer nur noch besser! Das erste Mal wieder 5-6 Stunden am Stück schlafen ist unbeschreiblich! :-) Genau so wie das erste bewusste Lächeln von eurem Baby!
Und wenn es mal wieder unglaublich schwer ist, hier ein paar schöne Zeilen, die helfen können sich in das Kind hineinzuversetzen:
Ich bitte Dich um Dein Vertrauen. Ich bin als Teil von Dir gewachsen und geboren worden.
In der Welt, in der Du lebst, bin ich vorerst auf Fürsorge angewiesen. Ich bitte Dich, mich zu schützen, damit nicht einfach über mich verfügt wird.
Ich bin aus Deinem Fleisch und Blut entstanden. In jeder Zelle trage ich Deinen Jubel und Dein Glück mit mir, aber auch die Spuren Deines... Schocks und Traumas. Ich bitte Dich...betrachte mich nicht als ein von Dir getrenntes Wesen. Wir sind auf vielen Ebenen verbunden. Wenn Du Kummer hast, sorge ich mich um Dich. Andererseits unterstützt es mich in meiner Entwicklung, wenn Du entspannt und vertrauensvoll bist.
Wenn ich weine, ist es manchmal schwierig für Dich. Vielleicht weckt es unbewusste Erinnerungen an die Gefühle, die Du hattest, als Du so klein warst wie ich. Ich bitte Dich...lass Dich berühren und erzähle mir von Deinen Gefühlen, erzähle mir Deine Geschichte, die fortan auch ein Teil von mir ist.
Ich bitte Dich...halte mich nicht für unwissend, nur weil mein Erzählen und Handeln noch nicht Deiner intellektuellen Logik entspricht. Rede mit mir, erkläre mir, was Du tust, erzähle mir, was Dich bewegt, frage mich. Höre mir einfach zu, wenn ich Dir vom Leben und von meinen Bedürfnissen erzähle. Wenn Du mir wirklich zuhören kannst, dann wirst Du mich auch ohne Austausch von Worten verstehen.
Wenn Du meinen Hunger gestillt und dafür gesorgt hast, dass ich trocken bin und wenn ich keine Schmerzen habe, aber dennoch weine, dann bitte ich Dich...versuche nicht, mein Weinen "abzustellen", sondern nimm mich zu Dir und sei einfach da für mich, denn jede auf Deiner Haut geweinte Träne ist ein Tropfen der Heilung. Das Weinen hilft mir, Spannungen abzubauen und mein Erleben der Schwangerschaft und Geburt zu verarbeiten.
Ich bitte Dich...schau mir in die Augen, damit Du die Liebe wieder erkennst, mit der ich gezeugt und geboren worden bin.
Und nein, auch wenn es sich so anhört, ich will keinem Kinder ausreden. Ich finde es einfach nur fair, wenn das mal jemand anspricht und zugibt, dass es ne verdammt strenge Zeit ist. Ihr kommt an eure Grenzen, manchmal darüber hinaus. Aber ihr schafft das! Es geht allen so! Und das schöne ist, es geht vorbei!! Irgendwann hören die Koliken auf. Das Baby schläft länger am Stück und trinkt mehr, weil die Verdauung schon besser entwickelt ist. Es wird immer nur noch besser! Das erste Mal wieder 5-6 Stunden am Stück schlafen ist unbeschreiblich! :-) Genau so wie das erste bewusste Lächeln von eurem Baby!
Und wenn es mal wieder unglaublich schwer ist, hier ein paar schöne Zeilen, die helfen können sich in das Kind hineinzuversetzen:
Ich bitte Dich um Dein Vertrauen. Ich bin als Teil von Dir gewachsen und geboren worden.
In der Welt, in der Du lebst, bin ich vorerst auf Fürsorge angewiesen. Ich bitte Dich, mich zu schützen, damit nicht einfach über mich verfügt wird.
Ich bin aus Deinem Fleisch und Blut entstanden. In jeder Zelle trage ich Deinen Jubel und Dein Glück mit mir, aber auch die Spuren Deines... Schocks und Traumas. Ich bitte Dich...betrachte mich nicht als ein von Dir getrenntes Wesen. Wir sind auf vielen Ebenen verbunden. Wenn Du Kummer hast, sorge ich mich um Dich. Andererseits unterstützt es mich in meiner Entwicklung, wenn Du entspannt und vertrauensvoll bist.
Wenn ich weine, ist es manchmal schwierig für Dich. Vielleicht weckt es unbewusste Erinnerungen an die Gefühle, die Du hattest, als Du so klein warst wie ich. Ich bitte Dich...lass Dich berühren und erzähle mir von Deinen Gefühlen, erzähle mir Deine Geschichte, die fortan auch ein Teil von mir ist.
Ich bitte Dich...halte mich nicht für unwissend, nur weil mein Erzählen und Handeln noch nicht Deiner intellektuellen Logik entspricht. Rede mit mir, erkläre mir, was Du tust, erzähle mir, was Dich bewegt, frage mich. Höre mir einfach zu, wenn ich Dir vom Leben und von meinen Bedürfnissen erzähle. Wenn Du mir wirklich zuhören kannst, dann wirst Du mich auch ohne Austausch von Worten verstehen.
Wenn Du meinen Hunger gestillt und dafür gesorgt hast, dass ich trocken bin und wenn ich keine Schmerzen habe, aber dennoch weine, dann bitte ich Dich...versuche nicht, mein Weinen "abzustellen", sondern nimm mich zu Dir und sei einfach da für mich, denn jede auf Deiner Haut geweinte Träne ist ein Tropfen der Heilung. Das Weinen hilft mir, Spannungen abzubauen und mein Erleben der Schwangerschaft und Geburt zu verarbeiten.
Ich bitte Dich...schau mir in die Augen, damit Du die Liebe wieder erkennst, mit der ich gezeugt und geboren worden bin.
Montag, 20. Februar 2012
Die Geburt
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... Bereits in der 33. Woche hatte ich starke Kontraktionen, so dass ich Wehenhemmer einnehmen musste und einige Tage im Spital zur Beobachtung verbrachte. Das hat auch wunderbar geklappt, so dass ich dann ab der 36. Woche auch keine Angst mehr hatte, das Kind könnte zu klein sein und auch keine Angst mehr hatte vor weiteren Wehen... nur kamen da keine! Auch nicht am Termin... nix!
6. Tage nach dem Termin hatten wir Kontrolle und es hiess, wir müssen einleiten! Also nix mit geplatzter Fruchtblase im Ehebett und dann zusammen ins Spital! :-( Ich durfte Heim, meine Sachen holen und um 21.00 Uhr wurde eingeleitet. Mein Mann ging wieder nach Hause, weil die Wirkung einige Tage auf sich warten lassen kann... was für Aussichten! Na gut... also erst mal häuslich eingerichtet, dann um 00.30 mal die Schwester um ein Valium gebeten, weil ich einfach nicht einschlafen konnte. Kaum war die Tablette unten ging es los... erst mal liegen geblieben, probiert doch noch einzuschlafen. Klappte alles nicht. Also notdürftig was angezogen und in den Gebärsaal gedackelt. Da erstmal rein in die Wanne, Kontraktionen wurden aber nicht weniger. So den ganzen Rest der Nacht verbracht, rein und raus in die Wanne...
Um 7 den Mann informiert, das da nix ist mit arbeiten, er soll kommen. Dann mal was gegessen, raus einen Spaziergang machen, da waren die Wehen schon so stark, dass ich mich manchmal bei ihm abstützen musste. Wieder rein in den Gebärsaal, Schichtwechsel der Oberärzte... neuer Arzt meint alles stoppen ich sei zu erschöpft... Wehenhemmer gekriegt, einige Zeit später neue Information, nun doch durchziehen. Da konnte ich langsam aber sicher nicht mehr, auch weil das Abtasten des Muttermundes jedesmal so schmerzhaft war und er sich einfach nicht weiter öffnete. Wieder rein in die Wanne, mir wurde übel (passiert wohl den meisten Frauen unter der Geburt)... raus aus der Wanne, Akupunktur probiert... nix gebracht, die Wehen waren schmerzhaft, aber der Muttermund öffnete sich nicht weiter als 5cm. Ich wollte keine PDA, hab weiter durchgehalten. Nun Lachgas bekommen... half etwa ne halbe Stunde, dann habe ich die Schmerzen nicht mehr ausgehalten. Als die Hebamme das dritte mal auf die PDA hinwies habe ich es mir überlegt, mit meinem Mann besprochen und gesagt ich mache eine. 2 Minuten später war der Anästhesist da... war wohl ziemlich dringend (mein Mann sagte mir viel später dann, dass es laut der Oberärztin wohl einen Kaiserschnitt gegeben hätte ohne PDA).
Zwar schliefen mir nach der PDA die Beine ein, aber ich konnte mal wieder etwas ausruhen und bin wohl sogar kurz eingedöst. Die zweite Nacht ohne Schlaf hatte begonnen und mit der PDA ging es endlich vorwärts. Ich konnte jede Wehe spüren, aber sie waren nicht mehr schmerzhaft. Um 5 Uhr Morgens war der Kopf zu sehen und ich konnte pressen. Kurz darauf hielt ich unsere Tochter im Arm, ein unbeschreibliches Gefühl!
6. Tage nach dem Termin hatten wir Kontrolle und es hiess, wir müssen einleiten! Also nix mit geplatzter Fruchtblase im Ehebett und dann zusammen ins Spital! :-( Ich durfte Heim, meine Sachen holen und um 21.00 Uhr wurde eingeleitet. Mein Mann ging wieder nach Hause, weil die Wirkung einige Tage auf sich warten lassen kann... was für Aussichten! Na gut... also erst mal häuslich eingerichtet, dann um 00.30 mal die Schwester um ein Valium gebeten, weil ich einfach nicht einschlafen konnte. Kaum war die Tablette unten ging es los... erst mal liegen geblieben, probiert doch noch einzuschlafen. Klappte alles nicht. Also notdürftig was angezogen und in den Gebärsaal gedackelt. Da erstmal rein in die Wanne, Kontraktionen wurden aber nicht weniger. So den ganzen Rest der Nacht verbracht, rein und raus in die Wanne...
Um 7 den Mann informiert, das da nix ist mit arbeiten, er soll kommen. Dann mal was gegessen, raus einen Spaziergang machen, da waren die Wehen schon so stark, dass ich mich manchmal bei ihm abstützen musste. Wieder rein in den Gebärsaal, Schichtwechsel der Oberärzte... neuer Arzt meint alles stoppen ich sei zu erschöpft... Wehenhemmer gekriegt, einige Zeit später neue Information, nun doch durchziehen. Da konnte ich langsam aber sicher nicht mehr, auch weil das Abtasten des Muttermundes jedesmal so schmerzhaft war und er sich einfach nicht weiter öffnete. Wieder rein in die Wanne, mir wurde übel (passiert wohl den meisten Frauen unter der Geburt)... raus aus der Wanne, Akupunktur probiert... nix gebracht, die Wehen waren schmerzhaft, aber der Muttermund öffnete sich nicht weiter als 5cm. Ich wollte keine PDA, hab weiter durchgehalten. Nun Lachgas bekommen... half etwa ne halbe Stunde, dann habe ich die Schmerzen nicht mehr ausgehalten. Als die Hebamme das dritte mal auf die PDA hinwies habe ich es mir überlegt, mit meinem Mann besprochen und gesagt ich mache eine. 2 Minuten später war der Anästhesist da... war wohl ziemlich dringend (mein Mann sagte mir viel später dann, dass es laut der Oberärztin wohl einen Kaiserschnitt gegeben hätte ohne PDA).
Zwar schliefen mir nach der PDA die Beine ein, aber ich konnte mal wieder etwas ausruhen und bin wohl sogar kurz eingedöst. Die zweite Nacht ohne Schlaf hatte begonnen und mit der PDA ging es endlich vorwärts. Ich konnte jede Wehe spüren, aber sie waren nicht mehr schmerzhaft. Um 5 Uhr Morgens war der Kopf zu sehen und ich konnte pressen. Kurz darauf hielt ich unsere Tochter im Arm, ein unbeschreibliches Gefühl!
Es können folgende Nebenwirkungen auftreten...
Während der Schwangerschaft konnte ich (mal weniger, mal mehr) folgende "Nebenwirkungen" feststellen:
- Müdigkeit
- Rattigkeit
- Grundlose Weinattacken (das bleibt auch nach der Geburt so :-))
- Zickigkeit
- Grosses Verlangen sich auf den Bauch zu drehen
- Watschelgang
- Unkontrollierbares Lächeln wenn sich das Kind bewegt
- Geschwollene Hände, Beine und Füsse
- Hämorrhoiden
- Verstopfung
Die letzten Wochen
Die Hebamme in unserem Geburtsvorbereitungskurs sagte folgenden Satz: "Ich glaube, die letzten paar Wochen einer Schwangerschaft müssen für die Mutter so unangenehm sein, damit sie die Geburt dann kaum erwarten kann" Wahnsinnig ermunternd nicht? ;-)
Jedenfalls... sie hatte Recht! Das Motto ist einfach möglichst wenig bewegen, mit diesem riesen Bauch noch einigermassen schlafen können und auch nach dem 2. nächtlichen Toilettengang möglichst wieder einschlafen können... was das schlafen betrifft, das Stillkissen kann jetzt schon gute Dienste leisten, denn zwischen die Beine geklemmt lässt es sich angenehmer liegen.
Ansonsten, tut alles was ihr nach der Geburt erstmal vergessen könnt! Geht auswärts Essen, ins Kino, zu Freunden, habt Sex (so gut es eben geht :-))!
Ausserdem ein guter Tip... hortet Lebensmittel, die man schnell zubereiten kann. Entweder kochen und einfrieren oder ein paar Fertiggerichte (ja ist ja nicht für immer), aber zum kochen kommt ihr die erste Zeit definitiv auch nicht!
Jedenfalls... sie hatte Recht! Das Motto ist einfach möglichst wenig bewegen, mit diesem riesen Bauch noch einigermassen schlafen können und auch nach dem 2. nächtlichen Toilettengang möglichst wieder einschlafen können... was das schlafen betrifft, das Stillkissen kann jetzt schon gute Dienste leisten, denn zwischen die Beine geklemmt lässt es sich angenehmer liegen.
Ansonsten, tut alles was ihr nach der Geburt erstmal vergessen könnt! Geht auswärts Essen, ins Kino, zu Freunden, habt Sex (so gut es eben geht :-))!
Ausserdem ein guter Tip... hortet Lebensmittel, die man schnell zubereiten kann. Entweder kochen und einfrieren oder ein paar Fertiggerichte (ja ist ja nicht für immer), aber zum kochen kommt ihr die erste Zeit definitiv auch nicht!
Mittwoch, 15. Februar 2012
Geniess die Schwangerschaft!!
Ja man ist sensibel wenn Frau schwanger ist... sehr! Aber nichts hat mich gegen Ende der Schwangerschaft so genervt wie dieser Spruch! Wisst ihr was? Ich hab es nicht genossen! Dafür gab es zu viel Negatives, zu viele Einschränkungen!
Das Gefühl zu wissen, dass da ein Kind in meinem Bauch ist, sein Strampeln, das war schön! Aber auf alles andere konnte ich echt verzichten! Ich wollte ein Kind, nicht schwanger sein! Das eine geht aber nunmal nicht ohne das andere (ja gut Adoption ist ne andere Sache). Aber jedes Mal wenn ich dies ausgesprochen habe, haben sich Leute aufgeregt, dass könne ich jetzt so auch nicht sagen! Das war aber mein Empfinden und ich finde jeder sollte das Recht haben, auch einmal die negativen Seiten anzusprechen und nicht alles zu verklären, nur weil Kinder kriegen (manchmal) so ne wunderschöne Sache ist!
Danke, jetzt gehts mir besser! :-)
Hier noch ein Artikel zum Thema
Das Gefühl zu wissen, dass da ein Kind in meinem Bauch ist, sein Strampeln, das war schön! Aber auf alles andere konnte ich echt verzichten! Ich wollte ein Kind, nicht schwanger sein! Das eine geht aber nunmal nicht ohne das andere (ja gut Adoption ist ne andere Sache). Aber jedes Mal wenn ich dies ausgesprochen habe, haben sich Leute aufgeregt, dass könne ich jetzt so auch nicht sagen! Das war aber mein Empfinden und ich finde jeder sollte das Recht haben, auch einmal die negativen Seiten anzusprechen und nicht alles zu verklären, nur weil Kinder kriegen (manchmal) so ne wunderschöne Sache ist!
Danke, jetzt gehts mir besser! :-)
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Breit wickeln einfach gemacht
Da ist man also erst seit kurzem Eltern und bei der Hüftultraschalluntersuchung in den ersten Tagen heisst es eine Seite ist nicht optimal, wir müssen unser Kind breit wickeln. Mindestens einen Monat! Na toll, wir hatten uns noch nicht mal ans normale Wickeln gewöhnt...
Diese Kinderärztin zeigt uns also mit Stoffwindeln und Klebeband, wie wir unsere Kleine die nächsten Wochen einpacken müssen, zusätzlich zur normalen Windel... soooo aufwändig und gehalten hat es auch nie! Zum Glück hatte eine Freundin folgenden Tip:
Statt Stoffwindel und Klebeband einfach über die normale Windel (war ne 1er) eine viel Grössere (wir haben ne 3er genommen) darüber anziehen, die kann man einfach wieder auf und zu machen und wenn sie mal vergessen geht sogar über den Strampler ziehen (Jaaaa das sah lustig aus :-)))
Bei der nächsten Untersuchung 4 Wochen später war alles okay mit der Hüfte und ich sehr glücklich, wieviel Zeit ich mit diesem kleinen Trick sparen konnte!
Diese Kinderärztin zeigt uns also mit Stoffwindeln und Klebeband, wie wir unsere Kleine die nächsten Wochen einpacken müssen, zusätzlich zur normalen Windel... soooo aufwändig und gehalten hat es auch nie! Zum Glück hatte eine Freundin folgenden Tip:
Statt Stoffwindel und Klebeband einfach über die normale Windel (war ne 1er) eine viel Grössere (wir haben ne 3er genommen) darüber anziehen, die kann man einfach wieder auf und zu machen und wenn sie mal vergessen geht sogar über den Strampler ziehen (Jaaaa das sah lustig aus :-)))
Bei der nächsten Untersuchung 4 Wochen später war alles okay mit der Hüfte und ich sehr glücklich, wieviel Zeit ich mit diesem kleinen Trick sparen konnte!
Nützliche und unnütze Anschaffungen
Gerne liste ich euch auf, was wir für unser Baby gekauft haben. Was davon nützlich ist, bzw. war und was nicht.
Super:
- Stillkissen (bereits in der Schwangerschaft unverzichtbar, zwischen die Beine geklemmt liegt es sich superbequem und auch falls das stillen nicht klappt, als Abgrenzung, damit das Baby nicht vom Sofa fällt super)
- Laufgitter (in der Höhe verstellbar superpraktisch)
- Stubenwagen (ist einfach unschlagbar mobil, steht bei uns sogar in der Küche wenn die Kleine unterhalten werden will und wir gerade kochen wollen)
- Soothie-Nuggi (Sieht zwar lustig aus, ist aber ihr Lieblingsnuggi und vor allem schön weich, so dass sie auch nicht aufwacht wenn sie ihn beim schlafen rausspuckt und danach draufliegt)
- Tragetuch oder Babytrage (gerade wenn sie noch sehr klein und leicht sind superpraktisch und die Kleinen lieben den Körperkontakt und schlafen meistens sehr schnell ein)
- Mobile (über dem Wickeltisch angebracht ist das Baby beim Wickeln beschäftigt)
- Einen "mommy hook", einen Haken für den Kinderwagen an dem man noch ne Tasche einhängen kann, einfach superpraktisch!
- Curababy Beissring, Rassel und Beissring in einem, schön klein so dass es auch schon kleinere Babies gut selber halten können
- Mikrowellen-Sterilisator
- Krabbeldecke, irgendwann dreht sich das Kind und ihr wollt nicht, dass das gerade dann das erste mal passiert wenn es ohne euch auf dem Sofa liegt. Auf der Decke kann es rumrollen wie es will, ist schön gepolstert und noch weiter runter gehts nicht :-)
- Ärmellätzchen (für die Breiphase unverzichtbar und ist auch jetzt immer noch sehr willkommen, ich hab ja noch andere Hobbies als waschen ;-))
Nicht nötig:
- Anziehsachen in Grösse 50 (die Ärmel lassen sich umkrempeln und die Babies wachsen so schnell, ist rausgeschmissenes Geld)
- Babyphon, zumindest zu Hause unnötig, ihr Zimmer ist neben unserem und wir hören auch so wenn sie schreit
- Neue Kleider, hole praktisch alles aus der Kleiderbörse, es ist einfach zu schade, wenn man was hübsches, teures nur maximal 3 Wochen anziehen kann
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