Donnerstag, 27. Dezember 2012

Zu tjf

Da es mir wieder besser geht, bin ich erneut auf der Suche nach Arbeit. Hatte nun auch schon ein paar Vorstellungsgespräche, aber es kristallisiert sich folgendes Problem heraus: ich bin zu tjf (teuer, jung, fruchtbar)

Das es als Mama so schwierig ist einen Job zu finden hätte ich nie gedacht! Ich habe eine gute Ausbildung und will dementsprechend bezahlt werden. Mein Kind ist versorgt und da ich Arbeit suche, ist auch nicht schon das zweite unterwegs. Es wundert mich überhaupt nicht mehr, dass viele direkt das zweite Kind bekommen, weil es so verdammt schwer ist mit einem wieder einen passenden Job zu finden.

Aber ich weigere mich da mitzumachen. Ob und wann ein zweites Kind kommt hängt doch von mir und nicht den Arbeitgebern ab?! Das macht mich echt wütend. Wir Frauen werden ausgebildet, aber sollen dann wenn Kinder da sind schön zu Hause bleiben.

Ich werde nicht aufgeben und wünsche euch, dass ihr euer Familien- und Berufsleben unter einen Hut bringt!

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Was ist in 30 Jahren? 50?

Seit ich Mama bin, mache ich mir viel mehr Gedanken über die Zukunft und wie diese wohl aussehen wird. Vor allem für mein Kind. Wir haben schon immer drauf geachtet nicht zu viel Wasser zu verschwenden, Licht auszumachen wenn wir ein Zimmer verlassen, so Sachen halt. Aber nachdem ich dann noch ein sehr inspiererendes Buch gelesen habe "Barfuss in Manhattan", wollte ich mehr. Ich will mehr tun, so dass auch under(e) Kind(er) noch eine Zukunft haben.

Folgendes haben wir eingeführt, ohne dass es unser Leben beeinträchtigt.
  • Fleisch in Massen essen, wenn dann aus der Schweiz
  • Lebensmittel wenn immer möglich aus der Region kaufen
  • Wir bevorzugen Produkte in Glas- oder anderen recyclebaren Verpackungen
  • Wickeln mit Stoffwindeln
  • Wenn ich meine Menstruation habe benutze ich eine Menstruationstasse, Infos darüber bei afriska.ch. Seit ich diese benutze, brauche ich auch keine Slipeinlagen mehr, obwohl ich mir extra welche aus Baumwolle zum waschen zugelegt hab :-)
  • Wenn wir nicht gerade erkältet sind, benutzen wir Stofftaschentücher
  • Wir nehmen zum einkaufen immer eine Tragtasche mit, so dass wir keine aus Plastik mitnehmen brauchen
  • Sämtliche elektrischen Geräte schalten wir immer ganz aus, nicht in den Standby
  • Auf alle Wasserhähne haben wir Wassersparer montiert
  • Wir ersteigern gebrauchte Spielsachen, zb. bei ricardo und kaufen selten neue Dinge
  • Kinderkleider holen wir wenn immer möglich in der Kinderkleiderbörse
  • Wir informieren uns, was wir sonst noch tun könnnen, zum Beispiel hier
  • Empfehlenswerte Filme die zum Nachdenken anregen:
    • Taste the waste
    • Food inc.
    • Unser täglich Brot
    • Bottled water
    • No impact man (vom Autor vom Barfuss in Manhattan)
Falls ihr noch weitere Tipps habt, freue mich über jede Anregung! :-)

Mittwoch, 21. November 2012

Es läuft und läuft und läuft...

Boa waren wir stolz als unsere Kleine das erste mal gelaufen ist! Und sie erst, grinste übers ganze Gesicht weil sie sich so freute. Naja, es ist immer noch toll, sie ist viel selbständiger, war schon lange nicht mehr zufrieden mit der Krabblerei und häufiger etwas genervt wenn sie nicht so konnte wie sie wollte.

ABER... Sie hört absolut nicht wenn ich sie rufe! Zu Hause geht das ja noch, wenn Mama ruft einfach mal in die andere Richtung laufen ist ja noch halbwegs lustig. Heute im Einkaufszentrum fand ich ihr neckisches Grinsen und dann natürlich weiterlaufen weniger lustig. Hoffe das kriege ich bald in den Griff, finde ich ja auf der Strasse nicht so ganz lustig.

Wenn ihr nen Tipp habt, ich höre!! :-)

Bin doch keine Gebärmaschine

Der 1. Geburtstag der Kleinen ist rum. Wow, was wir dieses Jahr alles erlebt haben. War ja nicht immer einfach. Und doch wie wenn sich alle abgesprochen hätten, kommt die unverbindliche Anfrage von allen Seiten, wann denn das nächste kommt. Hallo?!? Bin doch keine Gebärmaschine!

Wieso kann man nicht heiraten ohne gleich darauf schwanger sein zu müssen? Wieso kann man nicht "nur" ein Kind haben? Wieso müssen Kinder genau 2 Jahre Abstand haben? Dann ist es gleich durch? Ja genau! Ein Kind braucht Aufmerksamkeit und viel Energie, wieso soll ich mir selber noch mehr Stress machen und gleich nochmal eins produzieren?

Versteht mich nicht falsch, wer das mag soll es tun, aber das soll jeder selber entscheiden und diese Fragerei nervt! Hab es gerade bei ner Bekannten gesehen, der war bei der zweiten Schwangerschaft so übel, dass sie mehrere Tage Infusionen im Krankenhaus brauchte und jemand anderes den Erstgeborenen betreuen musste. Und als sie dann zu Hause war, konnte sie ihn nicht versorgen, weil ihr immer noch ständig übel wurde, also musste Oma sitten.

Aber eben, jedem wie er mag und ich denke der ganzen Familie bringt es mehr, wenn die Mama sich auch auf das zweite freuen kann und nicht einem Zeitplan folgen muss, nur weil es ja ALLE so machen.

Jedes Zähnchen gibt ein Tränchen

Sie hat es also doch noch geschafft... unsere Tochter hat uns dazu gebracht um 11 Uhr Abends mit dem Auto in der Gegend rumzukurven, damit sie endlich einschläft. Wir waren ja so was von fertig! Das hat sie nicht mal mit ihren Koliken hingekriegt als sie nur ein paar Wochen alt war und so oft geschrien hat. Aber es ist halt auch ein Unterschied, ob man ein 3 Kilo oder 7 Kilo schweres Kind in der Wohnung rumschleppt, weil das das Einzige ist was es beruhigt.

Sie hatte ja solche Schmerzen...  wir haben es bei allen Zähnen gemerkt, sie hat gesabbert, Finger in den Mund, laufende Nase. Auch etwas unruhigere Nächte. Aber die Backenzähne haben uns dann echt den Rest gegeben... Sie ist vorher immer super allein eingeschlafen, von einem Tag auf den anderen nicht mehr. Jeden Abend und bei jedem Mittagsschlaf ein Kampf. Das ging über einen Monat so, bis zu dieser Nachtfahrt. Wir haben ihr Kügelchen gegeben, Gel, Veilchenwurz zum rumbeissen, das hilft beim zahnen super tagsüber. Wobei Ablenkung das Allerbeste ist - der Schmerz wird total vergessen. Alles hat aber nix genützt zum besser einschlafen. Als es ganz schlimm wurde haben Paracetamol-Zäpfchen geholfen, aber die haben wir ihr immer nur wenige Tage am Stück gegeben. Dann konnte sie und auch wir mal wieder durchschlafen.

Es gibt wohl keinen Universaltipp... nur durchhalten, es geht wie alles irgendwann vorbei! Und das schöne ist, das selber essen geht immer besser je mehr Zähne sie kriegen. :-D

Dienstag, 2. Oktober 2012

Wickeltasche ist nicht gleich Wickeltasche

Ja anfangs schleppte ich auch noch zwei Taschen mit mir rum, meine schöne Handtasche für mich und die Wickeltasche für meine Tochter. Bis ich mal merkte, dass ich vor allem die Wickeltasche sowieso immer dabei haben muss und somit alles für mich wichtige auch gleich da reintun kann. Aber dies nur am Rande... eigentlich wollte ich ja ein paar Tipps für ne gute Wickeltasche geben. :-D

Unsere haben wir nach dem Preis ausgesucht, sie war nämlich nur noch die Hälfte :-). Glücklicherweise haben wir aber auch noch ne praktische erwischt. Denn sie ist leicht, sehr leicht ohne Inhalt. Was sehr wichtig ist, wenn man mal sieht was da noch alles reinkommt und wie schwer nur schon der ganze Kram ist. Ausserdem ist sie waschbar... ja es gibt superschöne aus Leder. Nur dreht ihr da durch wenn mal was ausläuft drin, abgesehen vom Gewicht.

Dann viele Fächer. Ihr braucht viele Fächer, für Flasche, Essen, Schnuller, Nuschi, Windeln, Ersatzkleider, usw. Das ist einfach alles viel schneller zu finden, wenn alles seinen festen Platz hat. Klar braucht man es nicht UNBEDINGT, aber wenn das Kleine dann schon mal schreit wie am Spiess im Laden an der Kasse, wenn man gerade bezahlen will... dann ist man froh wenn man den Schnuller sofort zur Hand hat :-)

Ja was noch... hmmm... unsere hat noch ein Fach mit ner waschbaren Wickelunterlage. Auch sehr praktisch, da man so überall gefahrlos wickeln kann ohne sich um den Untergrund oder den Po des Kindes Gedanken machen zu müssen.

Viel Spass beim Wickeltasche kaufen! Ich verspreche euch, es lohnt sich bei keiner Tasche so sehr sich vorher ein paar Gedanken zu machen :-)

Montag, 20. August 2012

Stoffwindeln... ja die gibts noch

Ich war es satt. Die Abzocke der Hersteller von Wegwerfwindeln, die bei uns doppelt so teuer sind wie im Ausland. Aber auch das die Dinger zweimal kosten, unsere Mülltüten waren noch nie so voll und noch nie so schwer! Was dann aber schliesslich den Ausschlag gab, waren die Mengen von Mülltüten die wir plötzlich brauchten. Das ist umwelt- und budgettechnisch völliger Quatsch. Also mussten Stoffwindeln her.

Klar, es gibt noch die altmodischen, die man zuerst faltet und dann irgendwie am Kind montiert. :-) Ich habe mich dann doch für die etwas modernere Variante entschieden, die Bamboozle von Totsbots und die entsprechende Überhose. Ja es gibt mehr zu waschen, es ist am Anfang gewöhnungsbedürftig und sie sind teuer. Aber ich finde es toll! Auch der Babypo fühlt sich viel besser an. :-) Zum ersten Geburtstag der Kleinen haben wir uns nun noch die All-in-one von Totsbots schenken lassen, die sind praktischer für unterwegs.

Also für alle, die sich auch mit dem Gedanken herumschlagen, hier noch ein Link mit nützlichen Tipps einer Familie, die auch mit Stoffwindeln wickelt (wenn auch von einem anderen Hersteller): http://www.uhus.ch/Stoffwindeln/Erfahrungen_mit_Popolino_Stoffwindeln.html

Und ja, es gibt ne riesen Auswahl von verschiedenen Stoffwindeln und Herstellern. Einfach mal googeln.

Nein, es geht mir nicht gut

Boa war ich froh, erste paar Wochen nach der Geburt waren vorbei. Waren ja echt nicht einfach, die ersten Monate. ABER, keine Wochenbettdepression. Super, dachte ich. Ist ja doch häufiger als man denkt...

Keine Ahnung wie ich sie nun also nennen soll, im Wochenbett bin ich ja definitiv nicht mehr. Die 6-Monats-Depression? Jedenfalls hat diese schön zugeschlagen, nachdem ich wieder angefangen hatte zu arbeiten. Ich habe es genau 2 Monate ausgehalten, bis mir dann mein Hausarzt riet wieder zu kündigen. Ich konnte einfach nicht mehr, habe nur noch geweint und wusste nicht mal wieso.

Das ist nun vier Monate her und es geht mir besser. Noch nicht wieder ganz so wie es sollte, aber auch nicht mehr so schlimm wie im April. Dies als kleine Erklärung, wieso ich nichts mehr gepostet habe. Aus welchen Gründen, ob mit oder ohne Kind. Leider leiden viele Menschen an Depression. Ich wünsche jedem dem es gleich geht viel Kraft und möchte euch ein Buch empfehlen, was mir geholfen hat: "Das Monster, die Hoffnung und ich" von Sally Brampton

Dienstag, 10. April 2012

Rückbildungsturnen

Von einer Mitturnerin liebevoll auch Strampelkurs genannt, brauchte es doch anfangs sehr viel Überwindung einmal in der Woche hinzugehen. Ich fing an als unser Baby 6 Wochen alt war, also in einer Zeit in dem sie sehr viel Energie brauchte und ich ja auch in der Nacht nicht viel Schlaf kriegte.

Aber auch wenn ich jedesmal rummotzte, weil es wieder mal Zeit war zu gehen, fand ich es dann doch immer schön die anderen Muttis zu sehen. Seine Sorgen und Problemchen auszutauschen und zu sehen, dass die auch nicht fitter aussahen als ich :-) Ja und auch mal wieder rauszukommen, ohne das Baby wohin, auch wenn es nur knapp über ne Stunde war. Einfach wieder was nur für mich (und meinen Beckenboden) zu tun.

Was jedoch regelmässig wirklich seeeehr schwer war, war während der Entspannungsübung am Schluss der Stunde nicht einzupennen. :-D

Das zweite erste Mal - der erste Sex nach der Geburt

So kam es mir jedenfalls vor... ich war echt nervös! 6 Wochen nach der Geburt war die Untersuchung beim Frauenarzt und bereits die war schmerzhaft. Ich war also nicht sehr optimistisch... Aber er meinte wenn wir es ruhig angehen, steht dem nix im Wege. Wir haben also die Kleine für ein paar Stunden abgegeben und sind ins "Kino", bzw. nach Hause ins Bett :-)

Wir haben es auch langsam angehen lassen, aber das Eindringen war ziemlich schmerzhaft. Danach konnte ich es dann auch geniessen. Ich dachte also gut, war das erste Mal, wird wohl wieder besser. Wurde es auch, aber bis ich absolut schmerzfrei war dauerte es knapp 6 Monate. Also habt Geduld und verwendet anfangs Gleitmittel. Bei mir war es auch wohl mehr, weil ich mich verkrampfte und schon erwartete, dass ich Schmerzen haben werde. Körperlich war nämlich (trotz Dammriss bei der Geburt) alles wieder in Ordnung.

Dies ist aber natürlich von Frau zu Frau verschieden, habe mit zwei anderen Jungmamis darüber gesprochen und beide hatte gar keine Probleme (wobei ich jetzt mal davon ausgehe, dass die auch ehrlich waren... ;-))

Dienstag, 27. März 2012

Schwangerschaftsstreifen - nein danke!!

Es gibt Dinge, die die Welt nicht braucht, Schwangerschaftsstreifen gehören dazu. Ich hatte panische Angst davor um ehrlich zu sein! Also habe ich bereits im 4. Monat (ja als ich noch aussah, als ob ich es in der Pizzeria etwas übertrieben hatte... :-)) angefangen meinen Bauch jeden Morgen und Abend einzuölen. Mit dem Weleda Schwangerschafts-Pflegeöl, ausserdem habe ich eine Zupfmassage gemacht, vor allem gegen Ende der Schwangerschaft.

Das hört sich jetzt nach sehr viel Aufwand an, aber mir war es das absolut wert. Bis auf einen kleinen Riss am Bauchnabel, der im Laufe der Schwangerschaft zum "Outie" wurde und somit sehr empfindlich war und ich somit beim massieren vernachlässigt habe. Genau wie meine Brüste, die entweder mein Milcheinschuss zu fest gedehnt wurden oder ebenfalls zu wenig eingeölt im Vorfeld.

Ausserdem habe ich mit einem Duschöl geduscht, so das die Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgt wurde. Klar gibt es nie eine Garantie, aber ein Versuch ist es doch wert?

Donnerstag, 23. Februar 2012

Schläft deins schon durch?!

Der beste Satz um ne junge Mutter auf die Palme zu bringen. Denn Anfangs tun Babies alles andere, nur nicht durchschlafen. Wobei mit Durchschlafen offiziell 6 Stunden gemeint sind und wenn das Kind um 22.00 Uhr einschläft könnt ihr euch selbst ausrechnen, wann es fertig ist mit "durchschlafen"... Jedenfalls, jedes Kind ist anders. Und zwar bei so ziemlich allem. Was dem einen hilft, bringt beim anderen gar nichts. Auf das schlafen umgemünzt, es schläft durch wenn es soweit ist. Die einen schon sehr früh, die anderen erst wenn sie schon ihren 1. Geburtstag gefeiert haben. Mein Tip, setzt euch und vor allem andere Eltern nicht mit dieser Frage unter Druck und freut euch einfach darüber, das die Schlafphasen langsam von selbst länger werden!

PS. Freut euch nicht zu früh, irgendwann kommen die ersten Zähnchen und dann kann es auch bei "Durchschläfern" wieder anders werden ;-)

Flaschenkind

Was sicher dazu beigetragen hat, dass ich die ersten Wochen mit unserer Kleinen als so schwer empfunden habe, war das ich nicht stillen konnte. Ich kam niemals auch nur auf die Idee, dass es da Probleme geben könnte. Die Kleine saugte und saugte, aber es kam einfach nicht genug Milch. Anfangs habe ich noch abgepumpt und ihr zusätzlich die Flasche gegeben. Das war dann aber auf die Dauer einfach nicht mehr möglich, weil so wahnsinnig Zeitintensiv. Und die Milch kam dann noch weniger, weil ich so gestresst und müde war. Also musste ich mich damit auseinander setzen, dass ich mein Kind nicht 6 Monate stillen kann, obwohl einem ja überall vor den Latz geknallt wird, weil es doch das Beste ist für das Kind. Für eine Mutter, die nicht stillen KANN sind solche Aussagen der Horror!

Jedenfalls bin ich inzwischen erprobte Flaschenmama seit unser Baby drei Wochen alt ist. Und handhabe es wie folgt:

Morgens koche ich Wasser auf und fülle ne Thermosflasche, ausserdem einen anderen Behälter mit dem abgekochten Wasser das abkühlt und mache gleich noch etwas Fencheltee, den lasse ich auch abkühlen. Wenn ich dann nen Schoppen mache, mische ich das heisse Wasser mit dem abgekochten kalten oder dem Fencheltee, diesen sollte man nicht immer verwenden, kann dann auch wieder die gegenteilige Wirkung auf den Bauch haben (war bei uns so). Da ich vorher immer noch die Hände wasche, teste ich mit dem Finger ob die Temperatur stimmt, das richtige Verhältnis hat man aber bald raus. Es gibt auch spezielle Flaschenthermometer.

Falls was übrig bleibt in den Kühlschrank, einmal wärmen geht (in der Mikro am schnellsten), nur immer gucken (auch beim frisch mischen), dass es nicht zu heiss wird, sonst gehen die Vitamine flöten...

Unterwegs hab ich ebenfalls Termosflasche und abgekochtes Wasser dabei, sowie den Bibi-Milchportionierer, der ist super.

Mit dem sterilisieren war ich schon immer ziemlich lasch... Am Anfang 1 mal am Tag, dann bald einmal die Woche und hab die Flaschen zur Reinigung einfach in die Abwaschmaschine gesteckt wenn sie gerade lief (gemäss Hebamme ist das völlig in Ordnung). Sonst einfach nach jedem Gebrauch zuerst kalt, dann heiss auswaschen reicht. Seit sie 4 Monate ist koche ich das kalte Wasser auch nicht mehr ab, sondern mische das heisse mit kaltem vom Hahn (das heisse weiterhin aufkochen, nicht vom Hahn). Ist gemäss einem Chemiker in der Familie und der Mütterberaterin besser als jedes Mineralwasser. Auch das sterilisieren lasse ich seit dem. Und ja, die Kleine lebt noch! :-)

Einmal Hölle und zurück - die ersten Wochen mit Baby

Etwas dramatischer Titel? Vielleicht... aber bei uns absolut passend. Wir hatten keine Ahnung was auf uns zukommt. Schlaflose Nächte, die Koliken, das Schreien, halt einfach das ganze Package überrollt einen. Dabei hat man doch eigentlich noch nicht mal die Geburt richtig verarbeitet, da muss/darf/soll man sich zu Hause mit diesem wehrlosen Säugling auseinandersetzen, den man doch noch gar nicht kennt, auch wenn es das eigene Kind ist. Aber das es SO wird?! Das sagt einem keiner. Es ist ne wahnsinnig strenge Zeit, körperlich und psychisch. Nehmt jede Hilfe an, die ihr kriegen könnt. Die sollen euch zu Essen bringen, mal einkaufen gehen oder mal zwei Stunden ne Runde mit dem Kinderwagen drehen damit ihr schlafen könnt.

Und nein, auch wenn es sich so anhört, ich will keinem Kinder ausreden. Ich finde es einfach nur fair, wenn das mal jemand anspricht und zugibt, dass es ne verdammt strenge Zeit ist. Ihr kommt an eure Grenzen, manchmal darüber hinaus. Aber ihr schafft das! Es geht allen so! Und das schöne ist, es geht vorbei!! Irgendwann hören die Koliken auf. Das Baby schläft länger am Stück und trinkt mehr, weil die Verdauung schon besser entwickelt ist. Es wird immer nur noch besser! Das erste Mal wieder 5-6 Stunden am Stück schlafen ist unbeschreiblich! :-) Genau so wie das erste bewusste Lächeln von eurem Baby!

Und wenn es mal wieder unglaublich schwer ist, hier ein paar schöne Zeilen, die helfen können sich in das Kind hineinzuversetzen:

Ich bitte Dich um Dein Vertrauen. Ich bin als Teil von Dir gewachsen und geboren worden.
In der Welt, in der Du lebst, bin ich vorerst auf Fürsorge angewiesen. Ich bitte Dich, mich zu schützen, damit nicht einfach über mich verfügt wird.
Ich bin aus Deinem Fleisch und Blut entstanden. In jeder Zelle trage ich Deinen Jubel und Dein Glück mit mir, aber auch die Spuren Deines... Schocks und Traumas. Ich bitte Dich...betrachte mich nicht als ein von Dir getrenntes Wesen. Wir sind auf vielen Ebenen verbunden. Wenn Du Kummer hast, sorge ich mich um Dich. Andererseits unterstützt es mich in meiner Entwicklung, wenn Du entspannt und vertrauensvoll bist.
Wenn ich weine, ist es manchmal schwierig für Dich. Vielleicht weckt es unbewusste Erinnerungen an die Gefühle, die Du hattest, als Du so klein warst wie ich. Ich bitte Dich...lass Dich berühren und erzähle mir von Deinen Gefühlen, erzähle mir Deine Geschichte, die fortan auch ein Teil von mir ist.
Ich bitte Dich...halte mich nicht für unwissend, nur weil mein Erzählen und Handeln noch nicht Deiner intellektuellen Logik entspricht. Rede mit mir, erkläre mir, was Du tust, erzähle mir, was Dich bewegt, frage mich. Höre mir einfach zu, wenn ich Dir vom Leben und von meinen Bedürfnissen erzähle. Wenn Du mir wirklich zuhören kannst, dann wirst Du mich auch ohne Austausch von Worten verstehen.
Wenn Du meinen Hunger gestillt und dafür gesorgt hast, dass ich trocken bin und wenn ich keine Schmerzen habe, aber dennoch weine, dann bitte ich Dich...versuche nicht, mein Weinen "abzustellen", sondern nimm mich zu Dir und sei einfach da für mich, denn jede auf Deiner Haut geweinte Träne ist ein Tropfen der Heilung. Das Weinen hilft mir, Spannungen abzubauen und mein Erleben der Schwangerschaft und Geburt zu verarbeiten.

Ich bitte Dich...schau mir in die Augen, damit Du die Liebe wieder erkennst, mit der ich gezeugt und geboren worden bin.

Montag, 20. Februar 2012

Die Geburt

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... Bereits in der 33. Woche hatte ich starke Kontraktionen, so dass ich Wehenhemmer einnehmen musste und einige Tage im Spital zur Beobachtung verbrachte. Das hat auch wunderbar geklappt, so dass ich dann ab der 36. Woche auch keine Angst mehr hatte, das Kind könnte zu klein sein und auch keine Angst mehr hatte vor weiteren Wehen... nur kamen da keine! Auch nicht am Termin... nix!

6. Tage nach dem Termin hatten wir Kontrolle und es hiess, wir müssen einleiten! Also nix mit geplatzter Fruchtblase im Ehebett und dann zusammen ins Spital! :-( Ich durfte Heim, meine Sachen holen und um 21.00 Uhr wurde eingeleitet. Mein Mann ging wieder nach Hause, weil die Wirkung einige Tage auf sich warten lassen kann... was für Aussichten! Na gut... also erst mal häuslich eingerichtet, dann um 00.30 mal die Schwester um ein Valium gebeten, weil ich einfach nicht einschlafen konnte. Kaum war die Tablette unten ging es los... erst mal liegen geblieben, probiert doch noch einzuschlafen. Klappte alles nicht. Also notdürftig was angezogen und in den Gebärsaal gedackelt. Da erstmal rein in die Wanne, Kontraktionen wurden aber nicht weniger. So den ganzen Rest der Nacht verbracht, rein und raus in die Wanne...

Um 7 den Mann informiert, das da nix ist mit arbeiten, er soll kommen. Dann mal was gegessen, raus einen Spaziergang machen, da waren die Wehen schon so stark, dass ich mich manchmal bei  ihm abstützen musste. Wieder rein in den Gebärsaal, Schichtwechsel der Oberärzte... neuer Arzt meint alles stoppen ich sei zu erschöpft... Wehenhemmer gekriegt, einige Zeit später neue Information, nun doch durchziehen. Da konnte ich langsam aber sicher nicht mehr, auch weil das Abtasten des Muttermundes jedesmal so schmerzhaft war und er sich einfach nicht weiter öffnete. Wieder rein in die Wanne, mir wurde übel (passiert wohl den meisten Frauen unter der Geburt)... raus aus der Wanne, Akupunktur probiert... nix gebracht, die Wehen waren schmerzhaft, aber der Muttermund öffnete sich nicht weiter als 5cm. Ich wollte keine PDA, hab weiter durchgehalten. Nun Lachgas bekommen... half etwa ne halbe Stunde, dann habe ich die Schmerzen nicht mehr ausgehalten. Als die Hebamme das dritte mal auf die PDA hinwies habe ich es mir überlegt, mit meinem Mann besprochen und gesagt ich mache eine. 2 Minuten später war der Anästhesist da... war wohl ziemlich dringend (mein Mann sagte mir viel später dann, dass es laut der Oberärztin wohl einen Kaiserschnitt gegeben hätte ohne PDA).

Zwar schliefen mir nach der PDA die Beine ein, aber ich konnte mal wieder etwas ausruhen und bin wohl sogar kurz eingedöst. Die zweite Nacht ohne Schlaf hatte begonnen und mit der PDA ging es endlich vorwärts. Ich konnte jede Wehe spüren, aber sie waren nicht mehr schmerzhaft. Um 5 Uhr Morgens war der Kopf zu sehen und ich konnte pressen. Kurz darauf hielt ich unsere Tochter im Arm, ein unbeschreibliches Gefühl!

Es können folgende Nebenwirkungen auftreten...

Während der Schwangerschaft konnte ich (mal weniger, mal mehr) folgende "Nebenwirkungen" feststellen:
  • Müdigkeit
  • Rattigkeit
  • Grundlose Weinattacken (das bleibt auch nach der Geburt so :-))
  • Zickigkeit
  • Grosses Verlangen sich auf den Bauch zu drehen
  • Watschelgang
  • Unkontrollierbares Lächeln wenn sich das Kind bewegt
  • Geschwollene Hände, Beine und Füsse
  • Hämorrhoiden
  • Verstopfung

Die letzten Wochen

Die Hebamme in unserem Geburtsvorbereitungskurs sagte folgenden Satz: "Ich glaube, die letzten paar Wochen einer Schwangerschaft müssen für die Mutter so unangenehm sein, damit sie die Geburt dann kaum erwarten kann" Wahnsinnig ermunternd nicht? ;-)

Jedenfalls... sie hatte Recht! Das Motto ist einfach möglichst wenig bewegen, mit diesem riesen Bauch noch einigermassen schlafen können und auch nach dem 2. nächtlichen Toilettengang möglichst wieder einschlafen können... was das schlafen betrifft, das Stillkissen kann jetzt schon gute Dienste leisten, denn zwischen die Beine geklemmt lässt es sich angenehmer liegen.

Ansonsten, tut alles was ihr nach der Geburt erstmal vergessen könnt! Geht auswärts Essen, ins Kino, zu Freunden, habt Sex (so gut es eben geht :-))!

Ausserdem ein guter Tip... hortet Lebensmittel, die man schnell zubereiten kann. Entweder kochen und einfrieren oder ein paar Fertiggerichte (ja ist ja nicht für immer), aber zum kochen kommt ihr die erste Zeit definitiv auch nicht!

Mittwoch, 15. Februar 2012

Geniess die Schwangerschaft!!

Ja man ist sensibel wenn Frau schwanger ist... sehr! Aber nichts hat mich gegen Ende der Schwangerschaft so genervt wie dieser Spruch! Wisst ihr was? Ich hab es nicht genossen! Dafür gab es zu viel Negatives, zu viele Einschränkungen!

Das Gefühl zu wissen, dass da ein Kind in meinem Bauch ist, sein Strampeln, das war schön! Aber auf alles andere konnte ich echt verzichten! Ich wollte ein Kind, nicht schwanger sein! Das eine geht aber nunmal nicht ohne das andere (ja gut Adoption ist ne andere Sache). Aber jedes Mal wenn ich dies ausgesprochen habe, haben sich Leute aufgeregt, dass könne ich jetzt so auch nicht sagen! Das war aber mein Empfinden und ich finde jeder sollte das Recht haben, auch einmal die negativen Seiten anzusprechen und nicht alles zu verklären, nur weil Kinder kriegen (manchmal) so ne wunderschöne Sache ist!

Danke, jetzt gehts mir besser! :-)

Hier noch ein Artikel zum Thema

Breit wickeln einfach gemacht

Da ist man also erst seit kurzem Eltern und bei der Hüftultraschalluntersuchung in den ersten Tagen heisst es eine Seite ist nicht optimal, wir müssen unser Kind breit wickeln. Mindestens einen Monat! Na toll, wir hatten uns noch nicht mal ans normale Wickeln gewöhnt...

Diese Kinderärztin zeigt uns also mit Stoffwindeln und Klebeband, wie wir unsere Kleine die nächsten Wochen einpacken müssen, zusätzlich zur normalen Windel... soooo aufwändig und gehalten hat es auch nie! Zum Glück hatte eine Freundin folgenden Tip:

Statt Stoffwindel und Klebeband einfach über die normale Windel (war ne 1er) eine viel Grössere (wir haben ne 3er genommen) darüber anziehen, die kann man einfach wieder auf und zu machen und wenn sie mal vergessen geht sogar über den Strampler ziehen (Jaaaa das sah lustig aus :-)))

Bei der nächsten Untersuchung 4 Wochen später war alles okay mit der Hüfte und ich sehr glücklich, wieviel Zeit ich mit diesem kleinen Trick sparen konnte!

Nützliche und unnütze Anschaffungen

Gerne liste ich euch auf, was wir für unser Baby gekauft haben. Was davon nützlich ist, bzw. war und was nicht.

Super:
  • Stillkissen (bereits in der Schwangerschaft unverzichtbar, zwischen die Beine geklemmt liegt es sich superbequem und auch falls das stillen nicht klappt, als Abgrenzung, damit das Baby nicht vom Sofa fällt super)
  • Laufgitter (in der Höhe verstellbar superpraktisch)
  • Stubenwagen (ist einfach unschlagbar mobil, steht bei uns sogar in der Küche wenn die Kleine unterhalten werden will und wir gerade kochen wollen)
  • Soothie-Nuggi (Sieht zwar lustig aus, ist aber ihr Lieblingsnuggi und vor allem schön weich, so dass sie auch nicht aufwacht wenn sie ihn beim schlafen rausspuckt und danach draufliegt)
  • Tragetuch oder Babytrage (gerade wenn sie noch sehr klein und leicht sind superpraktisch und die Kleinen lieben den Körperkontakt und schlafen meistens sehr schnell ein)
  • Mobile (über dem Wickeltisch angebracht ist das Baby beim Wickeln beschäftigt)
  • Einen "mommy hook", einen Haken für den Kinderwagen an dem man noch ne Tasche einhängen kann, einfach superpraktisch!
  • Curababy Beissring, Rassel und Beissring in einem, schön klein so dass es auch schon kleinere Babies gut selber halten können
  • Mikrowellen-Sterilisator
  • Krabbeldecke, irgendwann dreht sich das Kind und ihr wollt nicht, dass das gerade dann das erste mal passiert wenn es ohne euch auf dem Sofa liegt. Auf der Decke kann es rumrollen wie es will, ist schön gepolstert und noch weiter runter gehts nicht :-)
  • Ärmellätzchen (für die Breiphase unverzichtbar und ist auch jetzt immer noch sehr willkommen, ich hab ja noch andere Hobbies als waschen ;-))

Nicht nötig:
  • Anziehsachen in Grösse 50 (die Ärmel lassen sich umkrempeln und die Babies wachsen so schnell, ist rausgeschmissenes Geld)
  • Babyphon, zumindest zu Hause unnötig, ihr Zimmer ist neben unserem und wir hören auch so wenn sie schreit
  • Neue Kleider, hole praktisch alles aus der Kleiderbörse, es ist einfach zu schade, wenn man was hübsches, teures nur maximal 3 Wochen anziehen kann
Ich werde diese Liste jeweils ergänzen, wenn mir noch was einfällt oder ich was neues entdecke! :-)

    Montag, 9. Januar 2012

    Wer von euch hat Hämorrhoiden?

    Ja diese Frage hat die Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs tatsächlich gestellt... ihr könnt euch vorstellen, wie viele von uns darauf geantwortet haben. Natürlich hat sich betretenes Schweigen ausgebreitet. Denn wer gibt das schon zu?! Ich werde es jetzt tun, da ich mich damals auch nicht getraut habe, ja hatte ich. Da ich während den letzten Monaten der Schwangerschaft unter ziemlicher Verstopfung gelitten habe (Magnesiumpulver hilft gut dagegen). Diese verschwinden aber nach der Geburt genau so schnell wieder, wie sie gekommen sind.

    Geburtsvorbereitungskurs

    Ja ich hab einen gemacht. In dem Spital, für den wir uns schlussentlich endschieden haben. Und ich muss im nachhinein sagen, er war okay. Er ist hilfreich, um mal zu hören wie man während den Wehen atmen soll. Lustig zu sehen, wie die Bäuche der anderen Frauen in den Wochen die der Kurs dauert wachsen. Kann Ängste vor der Geburt nehmen, weil Frau und Mann Fragen stellen können. "Ja ein Kaiserschnitt ist wirklich jederzeit während der Geburt möglich." Informiert über verschiedene Methoden, die Schmerzen zu bewältigen und über den generellen Ablauf der Geburt. "Ach da kommt dann noch die Plazenta?" ;-)

    Kann ich ihn empfehlen? Ja. Bereitet er auf die Geburt vor? Nein, denn die ist sowieso immer anders als sich das die Eltern vorstellen. Aber er kann das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken und Ängste nehmen.

    Was war zuerst? Das Baby oder der Kinderwagen...

    Wisst ihr wieso eine Schwangerschaft 40 Wochen dauert? Damit genug Zeit bleibt, um rechtzeitig einen Kinderwagen zu beschaffen! :-) Nein jetzt ernsthaft, diese Dinger haben Lieferfristen von 12-14 Wochen!!

    Und glaubt mir, wir waren verdammt knapp dran, der Wagen kam 2 Wochen vor der Geburt... darum macht euch lieber früher als später Gedanken darüber, dass heisst im bereits im 5 Monat. Denn wenn ihr auch nur annähernd so lange habt, um euch auf eine Farbe zu einigen wie wir, dann gehts noch eine Weile bis er wirklich bestellt ist! ;-)

    Was für eine Farbe es nun ist? Da wir nicht wussten ob es ein Mädchen oder Junge ist haben wir ihn in braun genommen.

    Welches Spital?!

    Es gibt so Dinge, von denen Mann/Frau keine Ahnung hat, wenn man sich ein Kind wünscht. Irgendwann kommt die Frage auf, wo dieses Kind denn zur Welt kommen soll. Für mich war klar in einem Spital, könnte mir nicht vorstellen zu Hause im Ehebett zu gebären und die Nachbarschaft zu wecken. :-)) Nur welches Spital soll es sein? Wir kommen aus Zürich und haben hier wirklich genug Auswahl...

    Also haben wir uns ein paar rausgesucht und sind an Infoabende gegangen. Und damit fing der Spass erst richtig an! Wenn Euch mal langweilig ist, ob in Erwartung eines Kindes oder nicht, sind Infoabende absolut zu empfehlen. Wir mussten uns einige Male zusammenreissen, um nicht laut zu lachen, bei den Fragen die da gestellt werden. Hier eine kleine Auswahl:
    • Werden Standartmässig Dammschnitte durchgeführt?
    • Was ist der Unterschied zwischen einem Damm- und einem Kaiserschnitt?
    • Teilen sich bei der Geburt mehrere Frauen einen Gebärsaal?
    Natürlich heisst es, es gäbe keine blöden Fragen, aber wenn man ein Kind erwartet, kann man sich ja schon mal etwas vorinformieren, bevor man sich mit solchen Fragen lächerlich macht... aber mal abgesehen vom Unterhaltungseffekt sind Infoabende wirklich hilfreich bei der Auswahl des Spitals!